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Nach Angaben der europäischen Statistikbehörde Eurostat verzeichnete das Land die niedrigsten Zuwachsraten bei den Lohnkosten im gesamteuropäischen Vergleich. Im 1. Quartal 2009 kostete eine Arbeitsstunde im Schnitt 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies wird auf die Steigerung der Gehälter zurück geführt, die im Schnitt 5,5 Prozent über das Niveau des Vorjahres lagen.
In den Nachbarländern, mit denen Polen um ausländische Investoren rivalisiert, gehen die Gehälter deutlich schneller in die Höhe. In Tschechien wuchsen sie um 8 Prozent, in der Slowakei um 7,7 Prozent und in Ungarn um 6,6 Prozent. Eine vergleichbare Aufwärtsdynamik wird in diesen Ländern auch bei den Lohnstückkosten verzeichnet.(ZB)